Eidenböck Architekten
Architekt | Heinrich Eidenböck
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Bildungscampus Hauptbahnhof Wien
Zu- u. Umbau Schloss Hartberg
Erweiterung Gymnasium Seekirchen
Erweiterung BRG Eisenstadt
Gymnasium Gallusstraße Bregenz
Kindergarten Schukowitzstraße
BG u. BRG Klosterneuburg
Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Seniorenwohn- u. Pflegeheim am Hofgarten
Gerichtsgebäude St. Pölten
BHAK/BHAS und HTBLuVA St. Pölten
Alten- u. Pflegeheim Steyr-Ennsleite
Textil - HTL Spengergasse
Bundesschulen Bernoullistraße
Gemeindeamt Nussdorf a. Attersee
Musiktheater Stadthalle
Skywalk Spittelau
Schulzentrum Monte Laa
Schulzentrum Grieskirchen
Nam June Paik Museum
Fachhochschule Wels
Bibliothekserweiterung Pädak Wien
Altenheim Sombarthstraße
Altenheim Neue Heimat Linz
Isarbrücke Grünwald
Volks- u. Hauptschule Prandaugasse
Bürogebäude Jenbacher Werke
Tokyo International Forum
Expo 95 Wien
Trigon Museum Graz
Bürohaus Neue Reformbau
Kirchenerweiterung St. Margarethen
Rathaus Innsbruck
Anton Bruckner Privatuniversität Linz, A-OÖ_Linz 2008
Auf einem Plateau am nordseitigen Donauufer von Linz, an der Zufahrtsstraße zum Pöstlingberg sollen die derzeit disloziert liegenden Einheiten des Brucknerkonservatoriums in einem neuen Universitätsgebäude vereint werden. Dort wo das jetzt abgebrochene ehemalige Schloss Hagen lag, finden sich nun Wald- u. Wiesenflächen, Strauchwerk sowie der ehemalige Schlossteich. An der südlichen Kante wird das Linzer Schloss und die Uferbebauung der anderen Donauseite sichtbar. Nach Norden hin und aufwärts dominieren die Doppeltürme der Pöstlingbergkirche. Diese unsichtbar gespannte Bogensehne richtet das neue Gebäude wie eine Kompassnadel aus. Ein zweigeschossiger rechteckiger semitransparenter Körper ist über einem verglasten Erdgeschoßbereich hochgehoben und beinhaltet die Institute mit Ihren Unterrichtsräumen. In einer breiten von oben belichteten Mittelzone und gemeinsam genutzt werden die Ensemblespielräume und Hörsäle eingebettet. Das Institutsgebäude wird auch aus energietechnischen Gründen mit einer bedruckten Glashaut eingehüllt, welche das Muster einer 4000-fach vergrößerten Granitsteinstruktur zeigt. Jetzt wird das mikro- zum makroskopischen Muster und zeigt Galaxienhaufen, Sternmengen und kosmische Wolken. Punktschwärme unterliegen einer uns nunmehr verborgenen größeren Ordnung und nimmt die Stimmung von Bruckner`s „romantischer“ 4. Symphonie auf. Ein weites, zur Stadt und zum Park hin offenes Foyer, mit gewachstem rotem Terrazzoboden eröffnet den Zu- und Abgang zum großen Konzertsaal, den Kammermusik-, Tanz-, u. Schaulspielsälen. Das überaus große Raumprogramm wird ins Gelände versenkt, über einen (Burg)Graben belichtet und trotzdem funktionsgerecht zugeordet. Niedrigenergiekonzept mit HWBBGF 15 kWh/m2a.