Eidenböck Architekten
Architekt | Heinrich Eidenböck
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Bildungscampus Hauptbahnhof Wien
Zu- u. Umbau Schloss Hartberg
Erweiterung Gymnasium Seekirchen
Erweiterung BRG Eisenstadt
Gymnasium Gallusstraße Bregenz
Kindergarten Schukowitzstraße
BG u. BRG Klosterneuburg
Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Seniorenwohn- u. Pflegeheim am Hofgarten
Gerichtsgebäude St. Pölten
BHAK/BHAS und HTBLuVA St. Pölten
Alten- u. Pflegeheim Steyr-Ennsleite
Textil - HTL Spengergasse
Bundesschulen Bernoullistraße
Gemeindeamt Nussdorf a. Attersee
Musiktheater Stadthalle
Skywalk Spittelau
Schulzentrum Monte Laa
Schulzentrum Grieskirchen
Nam June Paik Museum
Fachhochschule Wels
Bibliothekserweiterung Pädak Wien
Altenheim Sombarthstraße
Altenheim Neue Heimat Linz
Isarbrücke Grünwald
Volks- u. Hauptschule Prandaugasse
Bürogebäude Jenbacher Werke
Tokyo International Forum
Expo 95 Wien
Trigon Museum Graz
Bürohaus Neue Reformbau
Kirchenerweiterung St. Margarethen
Rathaus Innsbruck
Kindergarten Schukowitzstraße, A-W-1230 2009
Die geschlossene Bebauung wird im EG fortgeführt und findet ihren Abschluss durch ein angehobenes, auskragendes und quadratisches OG. Die Nutzungen werden zu räumlichen Einheiten im Sinne der dann möglichen funktionellen Verbindung zusammengefasst. Die Variabilität und Flexibilität wird dadurch erhöht und die Verkehrsflächen können flächenmässig gering gehalten werden. Dem Kind wird eine mäander- od. ringförmige Bewegungsmöglichkeit durch die einzelnen Bereiche geboten. Die Entscheidung für die Lage der Gruppen im OG erfolgt zugunsten einer optimalen Freiflächenform u. –größe, einer Belichtungs- u. Besonnungsmöglichkeit die dem Tagesablauf entspricht sowie einer allseitigen Sichtverbindung zur Umgebung. Die allgemeinen Nutzungen sind frei in der Eingangshalle mit Direktbezug zum Garten angeordnet. Die tieferen Raumbereiche werden von oben aufgehellt und besonnt. Dadurch entstehen Blicke auf Wolken und Himmel und es wird gleichzeitig eine wirksame Nachtlüftung über seitliche Jalousien ermöglicht. Boxen für Abstellräume und Sanitäreinheiten gliedern den Großraum in Ruckzugs- u. Spielnischen. Trotzdem entsteht architektonische Ordnung indem das innen sichtbar bleibende Tragsystem aus Holz im Tragraster angeordnet ist. Die Eingangshalle eröffnet unmittelbar Tiefe in den Frei- u. Grünbereich und auf die flach geneigte Haupttreppe. Das gesamte Obergeschoß ruht auf 4 FT-STB Stützen mit FT-Köcherfundamenten. Ein innen sichtbares durchlöchertes Scheiben- bzw. Wandsystem und 4-seitige ringförmige Außenwandträger aus BSH – Fertigteilen bilden das statische System. Vorgefertigte Tafelbauweise in Wandgröße wird angestrebt wobei die FT -Deckenplatten aus Kreuzlagenholz in Einzelteilen eingehängt sind. Durch den nahezu quadratischen Grundriss des OG entsteht Kompaktheit. Die multifunktionale Fassade mit Großtafeln aus farbig lasiertem Faserzement kann mit gleichformatigen PV-Elementen und Kollektoren bestückt werden. Die Fensterflächen sind unregelmässig angeordnet und überraschen mit Ober- u. Unterlichten. Zentrales kontrolliertes Lüftungssystem mit EWT und Kreuz – Gegenstrom WT. Ebenfalls sind Nachtlüftung u. Bypasssystem konzipiert. Das Fassadensystem bietet Möglichkeit zur tlw. Anbringung von PV-Modulen zur Unterstützung der erforderlichen Beleuchtungsenergie und Kollektoren für die Warmwasserbereitung an S, O, W-Fassaden.