Eidenböck Architekten
Architekt | Heinrich Eidenböck
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Bildungscampus Hauptbahnhof Wien
Zu- u. Umbau Schloss Hartberg
Erweiterung Gymnasium Seekirchen
Erweiterung BRG Eisenstadt
Gymnasium Gallusstraße Bregenz
Kindergarten Schukowitzstraße
BG u. BRG Klosterneuburg
Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Seniorenwohn- u. Pflegeheim am Hofgarten
Gerichtsgebäude St. Pölten
BHAK/BHAS und HTBLuVA St. Pölten
Alten- u. Pflegeheim Steyr-Ennsleite
Textil - HTL Spengergasse
Bundesschulen Bernoullistraße
Gemeindeamt Nussdorf a. Attersee
Musiktheater Stadthalle
Skywalk Spittelau
Schulzentrum Monte Laa
Schulzentrum Grieskirchen
Nam June Paik Museum
Fachhochschule Wels
Bibliothekserweiterung Pädak Wien
Altenheim Sombarthstraße
Altenheim Neue Heimat Linz
Isarbrücke Grünwald
Volks- u. Hauptschule Prandaugasse
Bürogebäude Jenbacher Werke
Tokyo International Forum
Expo 95 Wien
Trigon Museum Graz
Bürohaus Neue Reformbau
Kirchenerweiterung St. Margarethen
Rathaus Innsbruck
Gerichtsgebäude St. Pölten, A-NÖ/St. Pölten 2007
EU-weiter, offener, einstufiger Realisierungswettbewerb. Der Zubau wird mit Absicht unaufgeregt, fast leer und glatt gehalten. Die flächenbündig gesetzten Fenster an der Straße erzeugen eine einzige Bildfläche und wirken eher über das hochtechnische Detail. Dem reich gegliederten Altbau wird ein Hintergrund zur Seite gestellt, welcher unaufdringlich u. zurückhaltend wirkt. Die geschlossene, nur durch Materialität gegliederte Stirnwand des Bürotraktes ist von der Nordostecke abgesetzt und wird die Altfassade auf die dazwischen liegende neue Gangverglasung weiter- u. fortgespiegelt. Der straßenparallel ausgerichtete Bürotrakt erlaubt über die Gangfläche einen Streifblick entlang der historischen Fassade und ist hier der Anschluss Alt-Neu ebenso vom Innenraum aus erlebbar. Die Traufe des Neubaus endet unterhalb des bestehenden Hauptgesimses, welches gelenkartig u. sichtbar um die Ecke geführt ist und so belassen wird. Das Sockelgeschoß der Altfassade wiederum wird durch den vom Niveau abgehobenen neuen Baukörper übernommen. Der neue Zubau ist ein effizienter Zweckbau und überlässt die Repräsentation dem Altbau. Die bestehenden Baukörper werden verlängert, treffen im Atrium zusammen und erzeugen dort neuen (Innen)Raum. Auf eine Dachschräge wird ebenso verzichtet wie auf eine anbiederische Anpassung an die historische 3-fach Gliederung der Fassade in Sockelgeschoß, Hauptgeschoße, Gesimse und Dach. Die Gebäudehöhe neu bleibt mit ca. 18m ü. Gehsteigniveau unterhalb der umgebenden und tritt daher auch im Fern- u. Weitblick nicht hervor. Umso mehr zeigen sich die heutigen Qualitäten im Innenraum u. an den intensiv bearbeiteten Detaillösungen. Materialien: Sandgestrahlter bzw. geschliffener Sichtbeton, Vollaluminiumplatten im Bereich zw. den Fensterachsen, rahmenlose Parallelausstellfenster ohne Brüstung, vertikaler verzinkter Flachstahlraster, 3-fach Isolierverglasung neutral mit integrierten semitransparenten Rollos, Flachdach Betonplatten großformatig sandgestrahlt wie vertikale Flächen, nicht begeh- jedoch einsichtbar.